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Was ist Big Data und was sollten Unternehmen zu Big Data wissen?

Posted in BI, Dateiverwaltung, Software by SoftSelect | Softwareberatung & IT-News on Juli 3, 2015

Big Data und deren effektive Analyse stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Der Begriff gewinnt gerade in der Softwarebranche immer mehr an strategischer Bedeutung. Doch wofür steht der Begriff Big Data genau und wie kann ein Unternehmen Big Data sinnvoll einsetzen?

Was ist Big Data?

In der Fachwelt hat sich der Begriff Big Data etabliert. Aus diesem Grund ist es für Unternehmen sinnvoll, sich mit den entscheidenden Fragen zu diesem Thema auseinanderzusetzen: Was ist Big Data? Wie nutze ich Big Data? Worauf muss ich achten, wenn ich Big Data softwaregestützt einsetzen möchte? Welche Vor- und Nachteile bietet es meinem Unternehmen?

Im Allgemeinen beschreibt Big Data extrem große Datenvolumen, welche von Unternehmen durch neue Techniken gewonnen werden können. Hierzu gehören Sensor- und Maschinendaten, Log-Informationen oder Standortdaten. Herkömmliche Softwaresysteme sind mit diesen Datenmassen jedoch überfordert und können gerade unstrukturierte Informationen (z.B. Textsequenzen) nicht entschlüsseln und in quantitativ analysierbare Informationen umwandeln. Big-Data-Software muss somit wesentlich komplexere Aufgaben erfüllen als althergebrachte BI-Systeme. Man benötigt Software zur Gewinnung der Daten, für deren Speicherung und den schnellen Zugriff auf die Informationen.

Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Big Data

Die effektive Nutzung von Big Data hat sich inzwischen in vielen Branchen zu einem Wettbewerbsvorteil entwickelt. Unternehmen, die in der Lage sind neue Marktentwicklungen schnell zu erkennen oder die eigene Produktion an den entscheidenden Stellen zu optimieren, können sich von der Konkurrenz abheben und Ihre Marktposition stärken. Aus diesem Grund ist es wichtig für Unternehmen, sich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen, um einschätzen zu können, welche Big-Data-Technologie für das eigene Unternehmen geeignet ist. Die Unternehmen sollten folgende Faktoren besonders beachten, wenn sie sich mit Softwareauswahl für Big Data auseinandersetzen:

  • gestiegenes Datenvolumen
  • wachsende Anzahl von Datenquellen
  • Polystrukturiertheit der Daten
  • sehr unterschiedliche Datenformate
  • zunehmend mehr Nutzer von BI-Software
  • eine höhere Erwartungshaltung an die Analyse komplexer Zusammenhänge und Abfrageperformance des Systems
  • Auswertungen nahezu in Echtzeit

Big-Data-Softwarelösungen

Um all diese Funktionen in einem Softwarepaket zu vereinen, gibt es Tools verschiedenster Anbieter von Google bis SAP. Wichtig hierbei ist jedoch die Abwägung zwischen Anwendungen, die das Unternehmen wirklich braucht und solchen, die in der Anwendung für die jeweilige Branche weniger sinnvoll sind. Big Data ist nämlich nicht gleich Big Data. Die Liste der Anwendungsbereiche für die Analyse von großen Datenvolumen reicht von Vertrieb und Marketing, über Produktentwicklung, bis zu Supply-Chain-Management und ist somit nur bereichsspezifisch einsetzbar. Die Anschaffung und Implementierung von Big-Data-Software kann ein kostspieliges und langwieriges Unterfangen sein, da Big Data an ganz unterschiedlichen Stellen im Unternehmen gewonnen werden kann. Auch daher gilt bei der Auswahl eher Vorsicht als Nachtsicht. Doch bei guter Beratung kann die Nutzung von Big Data auch in Ihrem Unternehmen ein voller Erfolg werden.

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